Spannung pur – Knapper Sieg für Horb beim EuroCup
Gleich in der ersten Runde spielten die Horber gegen Dänemark und es wurde richtig spannend. Nach vier Siegen und zwei Niederlagen stand es nach den Tête-à-têtes 8:4 für Horb.
Jedoch verloren anschließend Matthias Laukart, der zuvor noch fast ein Fanny gegen den gleichen Gegner im Tête verteilte, mit Peter Frank (später Kevin Krohmer) 7:13 und auch Tobias Müller mit Janaina Cabrera verloren ihr Mixte. Gleichzeitig stand es bei Frank Maurer und Abdoulaye Diol 5:12 und Horb stand kurz davor, alle Doubletten abzugeben und folglich beide Tripletten gewinnen zu müssen um den Sieg gegen Dänemark zu schaffen. Doch Maurer und Diol wandelten, auch dank eines schwächelnden Pointeurs der Dänen, das Spiel noch in einen Sieg um. Starke Leistung, an die zwischendurch nicht mehr alle Horber glaubten.
Damit musste nur noch ein Triplette gewonnen werden. Relativ deutlich verloren Tobias Müller, Matthias Laukart und Janaina Cabrera mit 4:13 das Mixte und das letzte Triplette sollte die Entscheidung bringen. Abdoulaye Diol, Frank Maurer und Kevin Krohmer führten hier bereits 10:5. Auf eine Vier-Punkte-Aufnahme der Dänen folgte eine weitere, bei der der Milieur der Dänen am Ende ein Carreau für Aus auf der Hand hatte, jedoch mit einem Treffer „nur“ zwei Punkte generieren konnte. 10:11. Spannung pur bei der letzten Partie in der Halle von Douaisis. Vor allem der Dänische Tireur lief in Top-Form auf und verhalf seinem Team immer wieder mit Carreaux die Aufnahme zu gewinnen. Doch auch Frank Maurer streute in den dänischen Lauf ein enorm wichtiges Carreau ein (Bild), um nicht gegen Schluss spielen zu müssen. 11:11 stand es vor der letzten Aufnahme. Dann versagten die Nerven beim starken dänischen Tireur und Horb konnte das enorm wichtige Spiel mit 13:11 gewinnen. 16:15 gewinnt Horb damit denkbar knapp die wichtige Begegnung gegen Hedebo (Dänemark). Glückwunsch an Horb zum guten Start in das Turnier.
Morgen früh geht es mit dem Spiel gegen Holland weiter. Ein Sieg gegen das Team von Kees Koogje und Jente Melis, würde Horb fast sicher ins Achtelfinale bringen. Wir drücken die Daumen.

EuroCup – Horb vertritt Deutschland
Der PCB Horb vertritt Bouledeutschland beim EuroCup in Douaisis in Frankreich. Als Meister der Bundesliga 2024 erkämpften sich die Horber den Startplatz bei der Championsleague des Pétanque.
Einen ersten Dämpfer musste Horb, die ohne Daniel Reichert, Verena Reichert und ohne Coach Muriel Hess antreten, bereits vor Spielbeginn schlucken: Eine relativ schwere 4er-Gruppe mit Holland und Dänemark brachte die Auslosung. Das vierte Team, die Bulgaren, werden wohl keine größere Rolle spielen. Für Frankreich spielt Arlanc, um Philippe Suchaud, Fazzino und Cano.
Modus
Eine Begegnung besteht aus drei Runden. In Runde 1 werden 6 Einzel gespielt. Jedes gewonnene Einzel wird mit 2 Punkten belohnt. In Runde zwei bringt jedes der drei gewonnenen Doubletten 3 Punkte und in Runde 3 bringt dann jedes der zwei Tripletten 5 Punkte.
In der Vorrunde sollte man zwei Siege, im Modus Jeder-gegen-Jeden in einer Vierergruppe, davontragen um im Hauptturnier verbleiben zu können. Anschließend wird K.O. gespielt.
Stream
Wieder mit dabei Hein Fuhrmann. Der Ex-DPV-Redakteur und bekennender Laukart-Fan war schon im vergangenen Jahr beim EuroCup dabei und übertrug alle Spiele live. Auch in diesem Jahr fuhr Hein Fuhrmann erneut nach Douaisis und bekam sogar vom DPV die Unkosten bezahlt. Nette Geste. Über seinen Kanal, Boule4You können Boulebegeisterte auf YouTube die Spiele verfolgen.
Links
>>> Horb Live (YouTube – H. Fuhrmann) <<<
>>> Ergebnisse (Facebook CEP) <<<



Aufsteiger in die Bundesliga stehen fest
Die Aufsteiger für die Bundesligasaison 2026 stehen fest. Sehr souverän schaffen Frankfurt (8:1, Bild – Quelle: DPV), Ratingen (7:2) und Tübingen (6:3) den Aufstieg in Gersweiler unter dem neuen Aufstiegsmodus, der ein Triplette, ein Doublette und ein Doublette Mixte pro Begegnung vorsah. Vorteil: Alle Mannschaften spielen an einem Wochenende gegeneinander und es gibt keine Vor- oder Nachteile aufgrund der Auslosung mehr.
Während die ersten drei Plätze von Beginn an an der Spitze spielten, war der vierte Aufstiegsplatz hart umkämpft. So musste sich Oppau erst mit der Niederlage gegen Petanque München in Runde 7 von 9 vom Aufstieg verabschieden, so dachte man zumindest. Krähenwinkel und München spielten dann in der letzten Runde zwar nicht direkt gegeneinander aber im Fernduell um den Aufstieg. Beide gingen mit 12:12 Partien und 5:3 Siegen in die letzte Runde. Klarar Vorteil für Krähenwinkel, die den direkten Vergleich gewannen und München somit eine Partie mehr als Krähenwinkel gewinnen musste, dies jedoch nicht in eigener Hand hatte und zudem gegen Frankfurt ran musste, während Krähenwinkel gegen den Vorletzten aus Berlin spielte.
Doch dann kam alles anders. Sowohl München, als auch Krähenwinkel verloren ihre Partien und die Oppauer, die 2024 nach einem „Regel-Auslegungs-Drama“ nicht aufstiegen, gewannen ihre Partie und zogen noch im letzten Moment an Krähenwinkel und München vorbei auf Rang 4. Ein 2:1 reichte der Mannschaft aus Ludwigshafen gegen Dresden, um als beste Mannschaft mit 5:4 Begegnungen aufzusteigen. Wir gratulieren zu dieser Willensleistung.
Damit kommen die Aufsteiger aus Hessen, Nordrhein-Westphalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Wir gratulieren allen Aufsteigern.



Gold im Schießen
Sensationell holen Maria Hein und Tobias Moritz (Bild, Quelle: DPV) die Goldmedaille bei der Jugend Weltmeisterschaft in Spanien. Bei dem modifizierten Tireurwettbewerb schaffen es Maria und Moritz immer besser ins Spiel zu kommen und gewinnen im Finale mit 5 von 6 möglichen Treffern gegen Thailand. Mit 19:14 entscheiden die beiden nicht nur das Finale für sich, sondern setzen damit auch die Turnierbestmarke. Verdienter geht es nicht.
Etwas bizarr begann der Wettbewerb, als Deutschland in der Vorrunde nur 4 Punkte schaffte und das Ergebnis am Ende für Platz 7 reichte, da 20 von 28 Nationen nicht über 3 Punkte rauskamen, was doch sehr verwundernswert war, da ja ein Sautreffer schon 5 Punkte ergibt.
Der neue Wettbewerb sieht vor, dass ein Junge und ein Mädchen für eine Nation antreten. Jeder macht 3 Schüsse – je einen Schuss auf Bild 1 (freie Kugel), Bild 2 (Kugel hinter Sau) und auf Bild 5 (Sau). Die Teams entscheiden selbst, welcher Spieler auf 7m oder 9m schießt. Tobias schoss für Deutschland immer auf 7m, während Maria auf 9m schoss, konträr zu allen anderen Nationen, die jeweils den Jungen auf 9m schießen ließen, jedoch mit Erfolg.
Im Viertelfinale schlugen die Deutschen dann die Madagassen und im Halbfinale musste gegen die Schweiz sogar bei 3:3 Endstand der Entscheidungsschuss für ein Ergebnis sorgen. Den verwandelte Tobias Moritz, während die Schweizerin lochte.
Glückwunsch an die Delegation und erneut ein Titel in diesem Jahr für Deutschland. Diesmal der WM-Titel.

2026 keine Löcher mehr zumachen?
Seit längerer Zeit kursiert auf den Bouleplätzen Deutschlands das Gerücht, dass ab 2026 keine Löcher mehr bei offiziellen Partien zugemacht werden dürfen. Doch was ist an diesem Gerücht wirklich dran?
Aus der Luft gegriffen, frei erfunden oder gar ein Aprilscherz ist das Gerücht definitiv nicht. Die Idee kommt aus Frankreich. Zu häufig kommt es auf Turnieren zu Diskussionen und auch auf Deutschen Bouleplätzen kennt sicher jeder Spieler und jede Spielerin jemanden, der doch über die Regelung hinaus großflächig Löcher zu macht. Um dies künftig zu vermeiden stand nun im Raum Löcher nur noch vor Beginn einer Partie einmalig zumachen zu dürfen und in der laufenden Partie dies zu verbieten. Außerdem soll das Spiel dadurch schneller gemacht werden.
Laut FIPJP-Schiedsrichter Gordon Michael handelt es sich hierbei jedoch nur um einen Vorschlag, der 2026 in Deutschland keinesfalls Anwendung finden wird: „Es war nur ein Vorschlag. Diese Regelung wird es 2026 in Deutschland definitiv nicht geben. International wird darüber gerade diskutiert. Die Regel soll das Spiel schneller machen“ (Gordon Michael, DPV-Schiedsrichter).
Bleibt abzuwarten, ob diese Regel in Frankreich oder auf internationalen Wettbewerben 2026 oder überhaupt in Zukunft angewendet wird und ob sie jemals nach Deutschland überschwappt.
Jugend WM in Spanien
Zur Zeit läuft die Jugend WM in Isla Cristina (Spanien). Für den DPV spielen Tobias Moritz, Maria Hein, Emil Coissant und Janaina Cabrera. Als Coaches sind Maurice Racz und Leon Gotha-Jecle dabei. Der Modus dürfte für viele Boulesportbegeisterte neu sein. Es laufen insgesamt drei Wettbewerbe parallel. Im veränderten Tir de Precision gehen Tobias Moritz und Maria Hein an den Start. Außerdem gibt es noch die Triplette WM und parallel hierzu noch eine Doublette Mixte WM, bei der jedes Land zwei Mixte-Teams stellt. Hier spielen Tobias und Maria (D1), sowie Emil und Janaina (D2).
Fünf Vorrunden Schweizer System sind in den Team-Wettbewerben jeweils zu überstehen. Es gilt unter die letzten 16 zu kommen um ein Ticket für das Achtelfinale zu buchen. Bei 28 Tripletten und 56 Doubletten keine einfache Aufgabe, jedoch gehören die DPV Teams zu den Mitfavoriten.
Besonders erfrischend sind die Kommentatoren Robin Wendeler und Sylvain Ramon (DPV-Kaderspieler), die sowohl fachkundig, als auch unterhaltsam kommentieren. Es macht Spaß zuzuschauen und zuzuhören.
Hier gibt’s einige Links zu diesem Event.
Jugend stark beim DPV-Masters
Beim letzten DPV-Masters im Jahr 2025 trumpfte die DPV-Jugend noch einmal richtig auf. Zunächst coachte Leon Gotha-Jecle noch am vergangenen Wochenende die Espoirs-Damen zur Europameisterschaft und nun mit Maurice Racz die DPV-Jugend bis zum Finale des A-Turniers bei einem DPV-Masters. Dort trafen dann Emil Croissant, Janaina Cabrera und Maria Hein auf das Bundesliga-Team um Matthias Laukart, Tehina Anania und Robin Stentenbach. Letztere wurden ihrer Favoritenrolle auch gerecht und sicherten sich den Sieg zu später Stunde in Stuttgart. Gegen 23 Uhr endete das Finale, was durchaus für schulpflichtige Kinder oder arbeitstätige Erwachsene nicht ganz einfach zu bewerkstelligen ist, da man zu dieser Zeit auch noch in Stuttgart auf dem Schlossplatz steht und keinesfalls zu hause ist. 111 Teams nahmen dies am schönen Sonntag morgen in Kauf. Darunter einige starke Teams.
Halbfinalverlierer waren Natascha Denzinger mit Timo Acquistapace und Markus Hammer, sowie das madagassische Team Solofoniaina Ladison, Faneva Liantsoa Ramanandraitsiory und Ihajaniaina Tahiana Rakotondramanana aus Unterensingen.






Jugendboulevard mit drei Gewinnern
Das renommierte Jugendboulevard beim SC Käfertal in Mannheim feierte in diesem Jahr sein 25. Jubiläum und wurde hierfür von Anya Caliebe im Namen des Baden-Württembergischen Pétanque Verbandes geehrt. Ein Team besteht hier immer aus einem Erwachsenen und einem Jugendlichen. 49 Duos traten in diesem Jahr zu vier Runden Schweizer System und einer Tombola-Verlosung an, bei der unter anderem ein Fahrrad, ein Europapark-Gutschein oder ein Fernseher zu gewinnen war. Der jüngste Teilnehmer war fünf Jahre alt.
Am Ende der vier Runden Schweizer System gab es drei Teams, die kein Spiel verloren. Den Tagessieg aufgrund der Buchholzpunkte holten sich Leander Becker und Ben Haug vor Emil Götz mit Tobias Dreger und Nicole Steinbarth mit Lennart Plichta.
Etwas unglücklich sicherlich, dass das Jugendboulevard terminlich fast in jedem Jahr mit dem DPV Masters in Stuttgart und dem Ranglistenturnier in Eggenstein zusammenfällt, was sicherlich die ein oder andere Mehrbeteiligung gebracht hätte. Wir gratulieren den Gewinnern und dem SC Käfertal für eine tolle Veranstaltung.








Fast französisches Finale in Eggenstein
Beim 16. Krabbe-Cup in Eggenstein starteten 104 Teams. Wie immer wird das Ranglistenturnier von vielen starken französischen Mannschaften besucht. Im Finale gewannen in diesem Jahr Jonathan Teixeira-Olveira (Bild rechts) mit Morgan Castel (Bild links) gegen Jessica Schuldt mit Clément Melnikoff mit 13:11.
Halbfinalverlierer waren Europameister Tobias Müller mit Landesmeister Tête Sebastian Tromeur, sowie Nicolas Dosser mit Partner.
Vietnamesinnen sind Weltmeister
Mit einem 13:1 fertigt Vietnam Thailand im WM-Finale der Ttiplette WM ab. Thailand kam einfach nicht ins Spiel. Damit geht der Titel nach 2023 erneut an Vietnam.
Das Finale
Nach bereits 30min haben die Thailänderinnen Glück, dass bei einem Palet der vietnamesischen Schießerin in Aufnahme drei die Sau ein wenig geht und der anschließende Schuss für Schluss daneben geht, sonst wäre das sensationelle 0:13 nach nur drei Aufnahmen in einem Finalspiel in die Geschichte eingegangen.
Die Thailänderinnen fanden zu Beginn gar nicht in die Spur. Sogar ein seltenes Doppelloch von Choochuay in Aufnahme zwei sorgte beim Stand von 0:3 für weitere fünf Punkte für Vietnam, die verdammt starkes Petanque zeigten.
Thailand fand jedoch auch in den folgenden Aufnahmen nicht ins Spiel und Vietnam ließ so gut wie nichts zu. Lediglich eine gute Aufnahme der Thailänderinnen verhalf ihnen zu einem Punkt. Doch direkt in der Folgeaufnahme machten die Vietnamesinnen den Sack zu. Ein starkes Spiel und verdient den Titel verteidigt. Vietnam 1 holte im letzten Jahr den Titel, nun Vietnam 2. Starke Leistung und Respekt an die sportliche Arbeit der beiden asiatischen Länder.

Asiatisches WM-Finale
Zwei starke Halbfinals und zwei würdige Finalteams mit einem klaren Favoriten. Vietnam 2 gegen Thailand heißt das Finale, das live ab 16 Uhr auf dem YouTube-Kanal der FIPJP zu sehen ist.
HF 1 – Vietnam 2 13:10 Belgien
Die Belgierinnen gaben dieses Spiel vor allem im Mittelspiel ab. Jessica Meskens, die bereits Europameisterin der Espoirs wurde, sorgte mit einem spektakulären Sauschuss noch für die Verzögerung des Endes und als Belgien anschließend auf 10:10 ausglich, konnte man die Spannung förmlich greifen. Doch eine schlechte Aufnahme und souveräne Vietnamesinnen ließen den belgischen Traum platzen. 13:10 für Vietnam hieß es am Ende.

HF 2 – Thailand von einem anderen Stern
Im zweiten Halbfinale spielten die Thailänderinnen wie von einem anderen Stern. Lediglich ein Loch machte die bereits dreifache Weltmeisterin in diesem Jahr, Kantaros Choochuay, das sie aber mit einem Carreau mit Konter für drei Punkte schnell vergessen ließ. Mit 4:0 ging Kambodscha zunächst in Führung, als nach einem Treffer der Thailänderinnen in der ersten Aufnahme die Sau unglücklich ging. Thailand antwortete mit einer Drei- und anschließend einer Vier-Punkteaufnahme.
Beim Stand von 7:4 dann die Aufnahme, die Kambodscha wohl noch lange im Kopf bleiben wird. Auf ca. 9,50m machte Kambodscha zunächst 1 Loch und dann einen Treffer, der nicht ins Aus ging, jedoch für zwei Punkte reichte. Es sollte das Aus bedeuten. Vier satte Treffer, zunächst von Choochuay zwei Eisen-Retro und aus der Mitte ein Palet und Carreau. Aus! Beeindruckend zieht Thailand ins Finale ein und ist dort klarer Favorit.

Deutschland mit Platz 9 – Schlechtes Jahr für Frankreich
Nach einem tollen und überraschenden Sieg gegen die Italienerinnen zog die DPV-Equipe ins Achtelfinale ein. Mit 10:9 gewannen Daniela Schupp, Kerstin Lisner und Lea Mitschker einen Krimi gegen Ende, bei dem die Italienerinnen in der letzten Aufnahme beim Stand von 8:9 zu viele Fehlkugeln hatten und Daniela alle Kugeln, die kamen, unter enormem Druck entfernte. Auch Kerstin verwandelte dann den Schuss für viel Platz und quasi Schluss direkt mit ihrer ersten Kugel. Die Freude war groß.
Auch im Achtelfinale waren durchaus Chancen zum Sieg gegen die Spanierinnen, die am Ende jedoch mit 13:8 die Oberhand behielten. Die Spanierinnen gaben im Viertelfinale gegen Thailand im Anschluss dann noch eine 11:5 Führung aus der Hand und schieden aus dem Turnier aus. Bemerkenswert, dass die Vizeweltmeisterin Reyes in diesem Spiel nicht spielte.








Mieses Jahr für Frankreich
Auch Frankreich möchte wohl 2025 schnell vergessen. Den einzigen Titel holte im Senioren-Bereich Bonetto beim Tir de Precision. Nun gleich zwei Mal das Aus vor dem Finaltag, für beide französischen Teams. Mit einem Paukenschlag verabschiedete sich France 2, die beim 3:13 gegen Belgien im Viertelfinale zwei 6er Aufnahmen kassierten und den Deckel auf ein verkorstes französisches Boulejahr setzten, während France 1 dieses gar nicht erst erreichte und gegen Kambodscha mit 3:13 im Achtelfinale verlor.
Endspiele
In den Halbfinals stehen sich morgen Thailand und Kambodscha, sowie Vietnam 2 und Belgien gegenüber. Favorit hier wohl immer noch Thailand. Kantaros Choochuay könnte mit einem Gewinn die wohl erfolgreichste Spielerin in einem Jahr werden, die es bislang gab – mit vier Goldmedaillen in vier Wettbewetben. Aktuell hat sie in diesem Jahr drei inne.

Deutschland glücklich weiter
Trotz zwei deutlicher Niederlagen am heutigen Samstag, zunächst gegen Madagaskar, dann gegen Taiwan, zieht Deutschland als einzige Mannschaft mit einer Bilanz von 2:3 als 24. der Vorrunde noch in die Cadrage zum Achtelfinale ein. Gegner dort sind die Vorrunden Neunten, die Italienerinnen.
Als Favorit geht Deutschland sicherlich nicht in diese Partie und eine deutliche Leistungssteigerung muss kommen, will man die Italienerinnen schlagen und noch ins Achtelfinale einziehen. Dort träfe man dann auf die bis dahin als einziges Team ungeschlagenen Spanierinnen um die frisch gebackene Vize-Weltmeisterin Sara Dias Reyes. Im Viertelfinale käme dann noch Thailand auf die DPV Damen im Baum dazu. Eine Mammut Aufgabe, die das deutsche Team nun vor sich hat.
WM: Positive Bilanz nach Tag 1
Das DPV-Damen Team startet mit zwei Siegen und einer Niederlage in die WM in Douaisis (F). Im Auftaktmatch gegen Tschechien gewannen die DPV-Damen mit 9:5 nach Beendigung der Zeit. Dann folgten zwei Fannys. Zunächst verteilten die Damen eine gegen überforderte Neuseeländerinnen und waren anschließend gegen die starken Schweden selbst überfordert. Kommentator Martin Kuball fand die Fehler hier schnell im eigenen Spiel. „Nur eine Kugel pro Aufnahme“ brachte das Deutsche Team und war nach nur wenigen Aufnahmen gegen die Equipe von Tireurin Jessica Johansson unterlegen.
Da 24 von 45 Teams nach den fünf Runden Schweizer System weiterkommen werden, reichen drei Siege. Mit Madagaskar wartet morgen früh ein harter Brocken, auch wenn die madagassische Tireurin im Viertelfinale nur 13 Punkte schoss und ausschied.
Thailand holt Gold im Tir de Precision
Kantaros Choochuay (Bild links) ist momentan das Maß aller Dinge im Frauen-Pétanque. Sie bezwang im Finale die Spanierin Sara Diaz Reyes mit 43:31 und setzte damit auch die Bestmarke in der K.O.-Runde, ebenso wie die Gesamtbestmarke mit 52 Punkten in der Vorrunde.
Bronze ging an die Norwegerin Ranu Homniam, die im Halbfinale mit einem Treffer auf 9,50m auf das Schweinchen für das Aus der Thailänderin hätte sorgen können und an die Türkin Yagmur Tosun, die ebenfalls ohne Sautreffer mit 25:26 im Halbfinale unterlag.



Kerstin Lisner mit 24 Punkten
Nach einem unglücklichen Start, bei dem der Arm noch ein wenig justiert werden musste schaffte Kerstin noch in die Spur. Nur 3 Punkte nach dem 1. Atelier, doch dann schoss sie sich mit einem Carreau in die Spur und holte noch 16 Punkte in Atelier 3 und 4. Mit leider keinen Punkten auf die Sau verpasst Kerstin wahrscheinlich die Chance sich direkt zu qualifizieren. Punktgleich mit Frankreich bleibt abzuwarten, ob der Score für die Repechage reichen wird.
Damen WM in Douaisis (F)
Die DPV Damen sind in Frankreich angekommen. Die Weltmeisterschaft der Damen findet in diesem Jahr im Boulodrome von Douaisis statt. Die wohl größte reine Boulehalle der Welt ist ein Hingucker für alle Boulefans.
Sich freuen, in dieser Halle spielen zu dürfen, werden Lea Mitschker, Daniela Schupp, Marie Baudis und Kerstin Lisner, gecoacht von Bundestrainerin Lara Koch. Den ersten DPV-Auftritt gibts beim Tireur-Wettbewerb. Kerstin Lisner schießt am Donnerstag um 17.20 Uhr live auf dem YouTube Kanal des DPV.
Im Triplette stehen bereits die Tschechinnen als Gegnerinnen der ersten Runde fest. Ein gutes Auftaktlos. Stolze 45 Teams nehmen an dieser WM teil.
Das Programm, die Teams und die Resultate finden sich unter der eigens hierfür erstellten Website:
Auch der DPV tickert live. Alle Infos gibts auf der Homepage des DPV:
Espoirs Damen sind Europameisterinnen
Mit einer wahnsinns Leistung gewinnen Silvana Lichte (Tir – mitte links), Celine Grauer (Milieu – mitte rechts), Ella Koch (Point – links) und Mercedes Strokosch (rechts) mit Coach Leon Gotha-Jecle (nicht auf dem Bild) die Europameisterschaft der Espoirs Damen und holen damit nach den Herren etwas früher im Jahr den zweiten Europameistertitel in diesem Jahr.
Das Finale
Die Deutschen Damen ließen den Belgierinnen im Finale keine Chance. Zu viele Fehlkugeln auf Seiten der Belgierinnen und ein extrem starkes Spiel der Deutschen führte am Ende zu einem 13:1 Erfolg und damit einem deutlichen Sieg. Mit zwei Vier-Punkte-Aufnahmen beim Stand von 5:1 war das Spiel schnell entschieden. 5 Palets! brachten beim 5:1 zunächst 4 Punkte ehe in der letzten Aufnahme noch 3 Kugeln aufgefüllt wurden zum Endstand. Wir gratulieren zu diesem tollen Ergebnis!
Andere Ergebnisse
Ebenfalls zu erwähnen ist die Bronze-Medaille im Tir de Précision, die sich Celine Grauer zusätzlich sicherte. Damit fährt sie als erfolgreichste Spielerin des Turniers nach Hause.
Keine Sensation, jedoch auch keinen schlechten Auftritt zeigten die Espoirs-Herren. Sowohl im Tir (Justin), als auch im Team-Wettbewerb gelang Platz 5. Beide Titel gingen hier an Frankreich.
Schade nur, dass bei den Espoirs-Damen so wenige Teams vertreten waren. Anders als bei den Herren, bei denen 17 Teams an den Start gingen, waren es bei den Damen lediglich neun Teams.






















