Ronny Wiedemann gewinnt Viernheimer Hallensaison
Nach dem Grand-Prix-de-Pétanque-aktuell gewinnt Ronny Wiedemann nun auch in Viernheim die Hallenrunde. Durchgängig, bis auf eine wetterbedingte Zwangspause, wurde hier seit dem 9. November jeden Sonntag gespielt. Vier Runden Schweizer System bei durchschnittlich ca. 25-30 teilnehmenden Mannschaften.
Etwas mehr als 100€ gab es für den Sieger der zwölf Spieltage, der fünf davon mit 4:0 Siegen beenden konnte, hauptsächlich mit Dauerpartner Nicholas Mari (Mechenhard), der Rang drei belegte.
Auf Platz zwei landete Luca Pelikan, der in dieser Saison nach Viernheim wechselte. Auch Top-Spieler wie u.a. Skiba, Melnikoff oder Lehmann findet man in der Rangliste weiter oben.
Ein besonderes Lob geht noch an die Viernheimer Organisation. An jedem Turniertag gab es selbst gekochtes Tagesessen zu sehr fairen Preisen. Ein gelungenes Event, das am letzten Wochenende seinen Abschluss fand.
Mehr Infos und die Ranglisten findet ihr auf der Viernheimer Facebook Seite.

CEP veranstaltet Jugend und Espoir Training für Damen
Beim letzten Kongress der CEP schlugen die teilnehmenden Nationen vor, etwas für Jugend und Espoirs zu organisieren und nun setzt die CEP diesen Vorschlag in die Tat um. Besonders erfreulich aus deutscher Sicht: Silvana Lichte ist also Espoir-Europameisterin, neben keiner geringeren als der mehrfachten Weltmeisterin Charlotte Darodes, das Aushängeschild für diese Veranstaltung (Plakat) und beide fungieren als Botschafterinnen.
Nun gibt es am kommenden Wochenende ein Trainingscamp für weibliche Jugendspielerinnen und Espoirs in Belvaux (Luxemburg). Dort werden acht Nationen mit je vier Spielerinnen und Coaches teilnehmen und nicht nur spielerisch etwas dazu lernen sondern auch miteinander ins Gespräch kommen und sich vernetzen. Eine deutsche Delegation wird ebenfalls vor Ort sein.
Die Arbeit der CEP läuft sicherlich für viele im Dunkeln ab. Schön zu sehen, dass hier mehr passiert, als man eventuell von außen sieht.

Bundesliga Spielplan 2026
FLINTA-Turnier in Berlin
Am 07.03.2026 findet in Berlin anlässlich des Weltfrauentags ein FLINTA* Turnier statt. Organisiert wird das Turnier vom Club Bouliste de Berlin, mit Unterstützung des DPV. Tegel stellt hierzu ihre wunderschöne Anlage, die viele Plätze dafür bietet, zur Verfügung.
Und wir sind den Initiator*innen um Monika Beikirch sehr dankbar, dass sie das Turnier schon letztes Jahr zum Weltfrauentag ins Leben gerufen haben. Wir aus dem Orgateam würden uns sehr freuen, wenn auch Spieler*innen aus anderen Landesverbänden anreisen. Berlin ist immer eine Reise wert, und zum 08.03. gibt es in Berlin auch Veranstaltungen und Demos zum Weltfrauentag, um für Frauen- und FLINTA*Rechte einzustehen. Ein Grund mehr für ein Wochenende in Berlin.
Wir wollen im Rahmen der Aktivitäten zu Gleichstellung und Diversität im DPV ein Zeichen setzen, und wir wollen Frauen- und FLINTA*Personen sichtbarer machen. Und wir wollen mehr werden. Berlin ist ein Anfang, und wir wollen im DPV weitere Turnierformate für Frauen und FLINTA*Personen in Bouledeutschland unterstützen und anbieten. Also kommt bitte zahlreich nach Berlin.
>>> Link zur Einschreibung <<<
Wir freuen uns auf Euch
Das Orgateam:
Monika Beikirch (Initiatorin – CdB Berlin), Dominique Bertisch (Beauftragte Gleichstellung und Diversität LPV Berlin), Naira Weissgerber (DPV Vizepräsident*in für Gleichstellung und Diversität)
(eingereichter Beitrag)
DPV Jugend und Espoirs nominiert
Nachdem Marco Kowalski dezeit nicht für den DPV für Verfügung steht haben Pascal Verbregue, Maurice Racz und Leon Gotha-Jecle die Nominierung für den Jugend-Kader und Espoir-Kader bekannt gegeben. Am Sichtungswochenende in Gersweiler wurde nicht nur gespielt und gesichtet, sondern auch geehrt. Alle Leistungen wurden ausgezeichnet und Urkunden überreicht.
Wer 2026 Teil der Kader ist, erfahrt ihr in einem der ersten Beiträge des neuen DPV-Vize Kommunikation Axel Lemcke, auf der Homepage des DPVs.
Silvana Lichte und Matthias Laukart sind Spielerin und Spieler des Jahres
Ihr habt entschieden und die Spielerin und den Spieler des Jahres auf Pétanque aktuell gewählt.
Herren
Mit 231 Stimmen setzte sich Matthias Laukart in der Wahl des Spielers des Jahres 2025 deutlich durch. Der Europameister-Tireur lieferte nicht nur bei der EM eine phänomenale Vorstellung ab und führte die deutsche Equipe zum niemals zuvor erreichten Europameisterschafts-Titel. Die zweitmeisten Stimmen sicherte sich mit 75 Stimmen Daniel Reichert, der im gleichen Team einen hervorragenden Milieu abgab.
Damen
Mit 247 zu 204 Stimmen war die Wahl zur Spielerin des Jahres etwas enger als bei den Herren. Silvana Lichte, die als Tireurin bei den Espoir-Damen einen Grundstein für den Gewinn der Europameisterschaft legte und kommende Saison für den BC Mechenhard in der Bundesliga spielen wird, setzte sich etwas knapper gegen die Tireur-Weltmeisterin Maria Hein aus Ludwigshafen durch.
Wir möchten jedoch alle nominierten Spielerinnen und Spielern allein schon zur Nominierung beglückwünschen. Jeder und jede Einzelne der Auswahl hat in diesem Jahr Beachtliches geleistet! Wir freuen uns über das erfolgreiche DPV-Jahr 2025 und freuen uns auf die Wettbewerbe 2026.
Spielerin und Spieler des Jahres 2025
Das Boulejahr 2025 liegt hinter uns und wir wollen mit der Wahl der Spielerin und des Spielers von 2025 noch einmal ehren. Bis Sonntag habt ihr Zeit auf unsrem WhatsApp-Kanal eure Stimme für die Spielerin oder den Spieler abzugeben, der diese Würdigung 2025 eurer Meinung nach erhalten soll. Wir haben eine Auswahl, basierend auf Ergebnissen aus dem Jahr 2025, zusammengestellt. Wir möchten mit vielen Kandidatinnen und Kandidaten die guten Leistungen honorieren.
Damen
Bei den Damen steht unter anderem Gina Müller zur Wahl. Mit einem 5. Platz bei der WM, gemeinsam mit Andre Skiba, erzielte sie in diesem Jahr eines der internationalen Highlights. Ein weiteres Highlight: Maria Hein, die beim Tir de Précision gemeinsam mit Tobias Moritz den Weltmeistertitel holte. Außerdem stehen zur Wahl Celine Grauer, Ella Koch, Mercedes Strokosch und Silvana Lichte, die den Europameister-Titel bei den Espoirs holten. Ebenfalls dabei ist Eileen Jenal, die mit Justin Neu nach etlichen Anläufen ihren lang ersehnten Mixte-Titel sicherte. Mit der besten Erfolgs-Quote im Mixte in der Bundesliga möchten wir auch Lara Koch in die Liste aufnehmen. Die Bundestrainerin legte einen Grundstein zur Meisterschaft des TV Waldhof Mannheims.
Herren
Bei den Herren steht selbstverständlich das Europameisterschaftsteam zur Wahl. Zudem hat es noch Pascal Sittmann in die Auswahl geschafft, der nicht nur den Meistertitel im Einzel holte, sondern auch den Aufstieg mit Frankfurt in die Bundesliga schaffte. Ob er an Laukart, Müller oder Reichert vorbeikommt, die nicht nur Europameister wurden, sondern mit Horb ebenfalls Platz zwei der Bundesliga und einen sehr starken 3. Platz beim EuroCup holten, bleibt euch überlassen. Laukart hat zudem in Travemünde den Sieg im Doublette in einem beachtlichen Finale gegen Kevin Philippson einfahren können. Ebenfalls vom TV Waldhof Mannheim möchten wir Sascha Koch noch mit in die Liste aufnehmen. 26 Siege aus 30 Partien in der Bundesliga sprechen für sich. Auch Tobias Moritz schafft es als Jugendspieler hier in die Auswahl. Als Weltmeister im Tir de Précision der Jugend mit Maria Hein sorgte er für ein Highlight 2025. Wir sind gespannt wie ihr euch entscheidet.
Abstimmung
Die Abstimmung findet anonym auf unserem WhatsApp-Kanal statt.
Bundesliga Ab- und Neuzugänge 2026
Die Bundesliga Saison wird sicherlich auch 2026 wieder spannend. Viele Teams waren nicht untätig und haben sich Verstärkt. Wir haben für euch recherchiert und stellen euch hier alle Abgänge und Neuzugänge der einzelnen Teams vor.
| Team | Neuzugänge | Abgänge |
|---|---|---|
| TV 1877 Waldhof Mannheim | – | Sascha Wagner (Horb) |
| PCB Horb | Sascha Wagner (Waldhof) Patrick Abdelhak (Konstanz) | Peter Frank (Pause) |
| Düsseldorf sur place | – | – |
| 1. PC Viernheim | Ronny Wiedemann (2. Mannschaft) Luca Pelikan (Malsch) Tanja Löh | Marcus Faltermann (Frankfurt) Steven Hoffmann (Pause) Jenny Reichert (Pause) |
| FV Diefflen | Emil Croissant (Landau) Fabien Fuchs (Hanweiler) | – |
| BD Berlin | – | – |
| BC Mechenhard | Silvana Lichte (Kettwig) Tobias Moritz (MKWU München) | – |
| PF Saarbrücken | Claude Galand (aus Verein) Volker Jakobs (Coach -> Spieler) | Oussema Barketi (Pause) |
| BC Achern | Dominique Tsuroupa (Zehlendorf) Lasse Stentenbach (Mülheim) Nicole Haubrich (MA-Käfertal) | Laura Caliebe (Rastatt) Christian Blass (Saarlouis) |
| SV Siemens Mülheim | Mohsen Dridi (Essen) | Lasse Stentenbach (Achern) Marco Schendel (Hattingen) Laura Wiegand (Goch) Moritz Wiegand (Goch) |
| Lübecker BC | Rudy Bellens (Ibbenbüren) | * |
| Diaboulo Bochum | Angelo Evangelio (Gelsenkirchen) Stefan Jax (Münster) | Minh Tran (Marl-Lüdinghausen) Björn Lubitz (Pause) |
| 1. PC Frankfurt | Marcus Faltermann (Viernheim) Nicole Steinbarth (Viernheim) Bassir Rezai (TG Winkel) | – |
| PU Ratingen-Lintorf | Benjamin Spees (Aachen) Daniel Casado (aus Verein) | – |
| LFJ Tübingen | Selvakumary Rajakumar (aus Verein) | – |
| VFSK Oppau Ludwigshafen | Thomas Handwerker (aus Verein) | – |
Berücksichtigt haben wir alle Änderungen zur Saison 2025 oder zur Aufstiegsrunde. Wir freuen uns auf eine spannende Saison und wünschen allen Teams viel Erfolg.
*Leider nicht bekannt. Falls ihr Informationen hierzu habt, meldet euch gerne bei uns. Wir ergänzen die Wechsel-Tabelle.
Weihnachtsgrüße
Der Boulealltag kann manchmal doch etwas wuselig sein. Man kommt von einer Arbeitswoche nach hause, ist direkt wieder auf dem Weg zum Bouleplatz, spielt das gesamte Wochenende Turniere und fragt sich Sonntag Abend, eventuell noch auf einer langen Heimfahrt, wo eigentlich die Ruhephase geblieben ist?! Und das manchmal wochenlang…
Jede Leserin und jeder Leser dieser Zeilen hat sicherlich solche Phasen schon erlebt. Doch wir alle entscheiden uns immer wieder freiwillig genau dafür, da es uns allen viel Spaß bereitet und wir uns auf jedes Wochenende freuen. Daher wünschen wir euch zu Weihnachten mal etwas Ruhe, Zeit mit euren Lieblingsmenschen und vor allem Erholung. Wir wünschen euch auch, dass ihr mit einem Lächeln auf euer persönliches Boulejahr zurückblicken könnt und keinen der oben beschriebenen Momente bereut.
Weihnachtliche Grüße,
Euer Pétanque aktuell Team
Erfolgreiches erstes GPdPA-Jahr
Das erste Jahr des Grand-Prix-de-Pétanque-aktuell (GPdPa) ist vorüber. Die Neuauflage des Grand-Prix-d’Allemagne (GPdA), der zuletzt von Martin Beikirch aus Berlin geführt und Jahre lang gepflegt wurde, kam im ersten Jahr sehr gut an. Mehr als 1200 Boulespielerinnen und Boulespieler aus ganz Deutschland verzeichneten wir bei 17 teilnehmenden Turnieren. Zwölf Vereine, verteilt über ganz Deutschland, schlossen sich direkt im ersten Jahr dem GPdPa an und trugen ihre Turniere von Anfang April bis Ende September aus.
Ronny Wiedemann gewinnt
Über 240€ Preisgeld darf sich als Sieger des GPdPAs Ronny Wiedemann freuen. Sechs Mal punktete der zukünftig für Viernheim spielende Bayer. Mit 80 Punkten landete Wiedemann acht Punkte vor dem Zweitplatzierten Clément Melnikoff, der ebenfalls für Viernheim spielt und sich über 160€ zusätzlich freuen darf. Der Düsseldorfer Philipp Niermann landete mit 68 Punkten auf Rang 3. Beste Dame wurde seine Frau Carolin Niermann (Rang 4).
Preise
Der GPdPa belohnte in diesem Jahr die ersten drei der Rangliste, die beste Dame und verloste 9 x 20 € an zufällig ausgewählte Spielerinnen und Spieler. Die 730 € aus dem Gesamtpott verteilten sich demnach wie folgt:
TOP 3
- Ronny Wiedemann – 240€
- Clément Melnikoff – 160€
- Philipp Niermann – 80€
Beste Dame
Carolin Niermann – 70€
Los
- Sascha Koch (Mannheim) – 20€
- Tom Flade – 20€
- Jérôme Charrière – 20€
- Hans-Joachim Neu (Hanweiler) – 20€
- Christian Claesen (Krefeld) – 20€
- Louis Stéphanoelson Andriamasy (Bouledozer) – 20€
- Walter Sterz (Essel) – 20€
- Oke Klüppelberg (Neuenrade) – 20€
- Vincent Moch (Neuenrade) – 20€
Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern und bitten sie, sich bei uns per Mail (petanqueaktuell@gmail.com) zu melden.
Ausblick
Wir möchten uns bei allen teilnehmenden Vereinen bedanken und freuen uns, wenn ihr auch 2026 eure Turniere erneut im Rahmen des GPdPa ausrichten wollt. Dein Verein richtet 2026 ein Turnier aus und ihr wollt ebenfalls Teil des Grand Prix werden? Dann meldet euch einfach bei uns!
>>> Grand-Prix-de-Pétanque-aktuell <<<
Der Mann hinter dem GPdPa
Bedanken möchten wir uns vor allem bei Nils-Christian Perleberg. Er hat den GPdPa in die Hand genommen, regelte zu Beginn des Jahres alles mit Martin Beikirch und war für die Organisation zuständig. Er erstellte Plakate, führte (teils sehr langen) Schriftverkehr, kümmerte sich um Bezahlungen und pflegte die Rangliste und Auswertung. Nils führt ebenfalls schon seit Jahren den PA-Turnierkalender und ist aus der PA-Bouleszene nicht mehr wegzudenken. DANKE Nils!
Kleiner Wermutstropfen
Dass wir erst im Dezember zur Auswertung des GPdPa kamen, lag leider daran, dass der BC Essingen, der sein Turnier ebenfalls im Rahmen des GPdPa ausrichten wollte, als letztes Turnier in diesem Jahr keine Ergebnisse meldete und trotz wöchentlicher Nachfragen unsererseits, auch bis zur Frist Anfang Dezember, keine Ergebnisse an Pétanque aktuell übermittelte. Das Turnier konnte somit nicht gewertet werden, was insbesondere für die Teilnehmer äußerst unschön ist. Der BC Essingen wird mindestens für das kommende Jahr vom GPdPa ausgeschlossen.
Überraschung bei der Trophée des Villes
Vom 4. bis zum 7. Dezember spielten 32 Teams, die bei der französischen Trophée des Villes antraten im K.O.-System um den Sieg.
Überraschend gewann am Ende das Team aus Ax-les-thermes im Südwesten Frankreichs. Das Team um Luc Laïlle, Mathias Sogno (U22), Nicolas Dedieu und Sacha Solana gewann im Endspiel gegen das Team aus Canohès erst im Stechen. Fabien Barre, der Coach, war bereits zweimal französischer Meister, einmal mit Sacha Solana und Dylan Nexon (2015) und einmal mit Luc Laïlle und Dylan Nexon (2021), jeweils im Triplette.
Das Team um Rocher, Rizzi und Robineau gewann in diesem Jahr nur das B-Turnier. Rocher konnte jedoch den parallel laufenden Tir de Précision gewinnen.
Modus
Bei der Trophée des Villes treten vier Spieler plus Coach für eine Stadt an, die sich für die Veranstaltung bewerben musste und vom Veranstalter ausgewählt wurde. Gespielt werden zunächst zwei Doubletten (je 1 Punkt) und anschließend ein Triplette (2 Punkte). Steht es nach beiden Runden 2:2, so entscheidet der Tir de departage, bei dem alle vier Spieler auf das erste Bild des Tireurwettbewerbs schießen und die Punkte addiert werden.
Jedes Team muss außerdem einen U22 Spieler in seinem Aufgebot haben. In den vergangenen Jahren konnte hier Fréjus mit Adrien Delahaye als U22 Spieler häufig gewinnen.
Mehr Details über die Trophée des Villes gibt es hier:
DPV-Team in Spanien
Am vergangenen Wochenende entsendete der DPV ein Herren- und ein Damen-Doublette nach Lorca bei Murcia (Spanien). Für die Herren spielten Tehina Anania und Tobias Müller. Bei 26 Mannschaften und Poule A-B verloren die beiden im B-Halbfinale gegen den ehemaligen Weltmeister Jesus Escacho und Jose Luis Guasch. Für die Damen spielten Nina Schell und Kerstin Lisner, die das B-Turnier gewinnen konnten. Betreut wurde die Delegation durch Sebastian Lechner und Hilde Winkler.
Kai Kutsch neuer BaWü-Präsident
Beim Verbandstag in Schöneck wählte Baden-Württemberg einen neuen Präsidenten und Vize-Sport. Nach Andreas Kempf, der nicht mehr zur Wahl stand, übernimmt nun Kai Kutsch den Posten. Er wurde mit 80 zu 60 Stimmen gegen Axel Lemke vom BC Achern gewählt, der vor der Wahl vom Posten des Vize-Päsidenten zurücktrat. Der 30-jährige Finanzbeamte und Schiedsrichter Kai Kutsch spielt selbst Boule und war als Organisator in den vergangenen Jahren häufig auf Landesmeisterschaften und Qualifikationen im Einsatz.
Vizepräsident Sport wurde Matthias Ungerer, der Thomas Schwander ablöst. Weitere Ergebnisse findet ihr unter dem Link zur BaWü-Seite. Bedanken möchten wir uns auf diesem Weg bei Andreas Kempf und Thomas Schwander für die jahrelange Arbeit und realisierung vieler Ideen.
Afrika-Meister und WM-Quali
Alle afrikanischen Meister stehen fest. Den Grafiken könnt ihr genauere Details entnehmen. Die Sieger:
Tête-à-tête: Salif Kourouma (Elfenbeinküste)
Doublette: Mamadou Lamine Sow, Cire Lamine Kane (Senegal)
Triplette: Yassine Chelly, Haithem Skandrani, Karemben Hamida, Mihammed Khaled Bougriba (Tunesien)
Tir-de-précision: Amadou Traoré (Mauretanien)
Interessant, dass Madagaskar in keinem Finale vertreten war.
Die WM-Quali schafften zu den üblichen gesetzten Nationen noch die Komoren, Mauritius, Algerien, Kamerun und Nigeria. Gespielt wurden hier vier Runden Schweizer System bei 10 teilnehmen Mannschaften. Afrika hatte noch fünf Startplätze für die WM in Malaysia 2026 zu vergeben.





WM-Quali in Luxemburg
Am heutigen Samstag fand in Luxemburg die WM-Qualifikation für die restlichen europäischen Startplätze für die Triplette-WM in Malaysia 2026 statt. Gespielt wurden fünf Runden Schweizer System. Keines der anwesenden Teams gewann alle Partien.
Qualifiziert haben sich Polen, England, Israel, Andorra, Slowakei, Tschechien, Holland, Irland und Serbien. Unglücklich schied auf Platz 10 Estland mit 3:2 Siegen, aber den schlechtesten Buchholzpunkten, aus. Deutschland ist bereits qualifiziert.
LM Jugend in Gersweiler
Am gestrigen Samstag fand die Saarlandmeisterschaft Jugend in der Boulehalle in Gersweiler statt. Insgesamt kamen 44 Jugendliche aus BaWü, Rheinland-Pfalz, Hessen, Luxemburg und dem Saarland.
Auch ein besonderer Gast Gerard Schneider schaute sich die Jugendlichen aus Deutschland und Luxemburg an.
Gewinner Minimes
Wiktor Ryborz (BaWü)
Gewinner Cadets
Finn Hanrath (BaWü)
Gewinner Juniors
Maria Hein (Pfalz)
Gewinner Espoir
Emil Götz (Hessen)
Mitorganisiert wurde die LM vom Jugendnationaltrainer Maurice Racz.
24 Stunden in Warendorf
Auch in diesem Jahr rief der PK Freckenhorst zu 24 Stunden Boule Non-Stop auf. Beim Turnier in der Warendorfer Reithalle gewann der sich etwas aus der Bouleszene zurückgezogene Toufik Faci, gemeinsam mit Bernd Lubitz, Frank Brinkhoff und Lahcen Allaouch (Bild, Quelle: PK Freckenhorst). Zweiter wurden die Pfälzer Finn Ochsenreither, Tom Knoll, Dieter Strauß und Fabian Simon.
Deutsche Beteiligung in Schweden
Beim Nordic Petanque Weekend 2025, einem Einladungsturnier im schwedischen Skövde, erreichten Gabriel Huber, Leon Gotha-Jecle und Geert Peers einen 3. Platz und mussten sich erst im Halbfinale geschlagen geben. Im Viertelfinale schlugen die drei das Team um mehrfachen WM-Teilnehmer der Schweden Joachim Andresson. Das zweite Team mit deutscher Beteiligung Sylvain Ramon, Didier Fifi und Tim Van Drunen Littel kam bis ins 16tel Finale. 64 Mannschaften spielten in der 150km nord-östlich von Göteborg liegenden Halle.


























