Mayron Baudino (Bild) hatte etwas gegen den ersten Sieg der deutschen Equipe beim Masters de Pétanque. Erneut muss die deutsche Equipe zwei bittere Niederlagen verkraften und steht auch nach Etappe 5, ausgerechnet in Santa Susanna (Spanien), wo im letzten Jahr der Europameistertitel geholt wurde, ohne Sieg im Masters de Pétanque auf dem letzten Platz.

Zunächst wollte bereits am Mittwoch Abend gegen die Equipe Rocher ohne Dylan Rocher das Glück nicht auf der Seite der Deutschen sein. Ein gutes Spiel und zwei Schuss für Schluss erarbeitete sich Equipe Allemagne. Doch als Daniel Reichert die Kugel traf, sprang die Sau zum Gegner und auch Moritz Schuss, der noch für Punkt gereicht hätte, beförderte nach dem Treffer die Sau sogar noch komplett ins Aus, sodass es anstelle von 13:8 mit einer Neuaufnahme weiterging – 11:8. Dies blieb den dreien im Kopf und am Ende verlor Team Deutschland mit 11:13 gegen Rizzi, Puccinelli und Robineau.

Am Donnerstag morgen dann die Verliererpartie gegen Equipe Zigler, gegen die das Deutsche Team bereits bei der letzten Etappe fast gewonnen hätte. Das deutsche Team, diesmal mit Müller statt Rosik, spielte abermals stark auf. Obwohl der 9:4 Vorsprung der Deutschen zwischenzeitlich in ein 9:11 wechselte kämpften Matze, Tobse und Daniel um jede Kugel. Doch als die Deutschen beim 9:11 daen Sieg bereits zum Greifen nahe hatten, Schoss Mayron Baudinon (Bild) in diesem Moment die Sau gegen Aus. Als Daniel dann bei 12:12 die Sau schoss, sprang diese jedoch lediglich nach hinten und sorgte für die nächste unglückliche Niederlage von Team Deutschland.

Verdient hätte die Deutsche Equipe einen Sieg allemal. Mitleid hatten nicht nur die mitgereisten deutschen Fans. Auch die französischen Kommentatoren Charlotte Darodes und Jean-Luc Robert äußersten mehrmals, wie viel Pech das deutsche Team hat und sprachen von einem „Fluch“. Wir hoffen, dass die Vier ein erneutes Mal aufstehen und neuen Mut für die nächste und vorletzte Etappe schöpfen können und nicht an diesen Situationen und Negativerlebnissen zerbrechen. Allez Equipe Allemagne!