Die deutsche Equipe hat bei der Pétanque-Europameisterschaft eine starke Vorrunde gespielt. In allen fünf Wettbewerben gelang der Sprung in die K.o.-Runde – ein bemerkenswerter Erfolg für das deutsche Team und nach aktuellem Stand ein Novum: Deutschland steht in allen Disziplinen im Achtelfinale.

Die Gesamtbilanz nach der Vorrunde fällt klar positiv aus. Über alle fünf Wettbewerbe hinweg kommt Deutschland auf 17 Siege bei 8 Niederlagen. Besonders stark präsentierten sich Nina Schell im 1:1 der Damen sowie Nina Schell und Celine Grauer im 2:2 der Damen, die ihre Vorrunde jeweils mit 4:1 Siegen abschlossen. Auch in den übrigen Disziplinen spielte sich Deutschland mit positiven Bilanzen in die nächste Runde.

Im 1:1 der Herren beendete Sylvain Ramon die Vorrunde mit einer Bilanz von 3:2 und Platz 13. Im Achtelfinale trifft er auf Israel. Nina Schell erreichte im 1:1 der Damen mit 4:1 Platz 5 und spielt nun gegen Italien.

Im 2:2 der Herren kamen Sylvain Ramon und André Skiba mit 3:2 auf Platz 7 der Vorrunde. Ihr Achtelfinalgegner ist die Schweiz. Nina Schell und Celine Grauer belegten im 2:2 der Damen mit 4:1 Platz 5 und treffen ebenfalls auf Italien. Im Mixte schlossen André Skiba und Celine Grauer die Vorrunde mit 3:2 auf Platz 8 ab. Dort wartet im Achtelfinale Polen.

Sportlich war die Vorrunde aus deutscher Sicht sehr überzeugend. Die Mannschaft fand gut ins Turnier, wirkte eingespielt und harmonisch. Auch abseits der Ergebnisse machte das Auftreten des Teams einen sehr positiven Eindruck: konzentriert, geschlossen und sympathisch. Es macht Spaß, dieser Truppe zuzuschauen.

Nun beginnt mit den Achtelfinals die K.o.-Phase. Die kommenden Aufgaben sind machbar, aber keine Selbstläufer. Deutschland geht in allen fünf Achtelfinals mit guten Chancen in die Partien, muss den starken Eindruck aus der Vorrunde nun aber auch im direkten K.o.-Modus bestätigen. Gerade diese Phase bringt noch einmal ein anderes Gefühl mit sich: Jeder Fehler kann entscheidend sein, jede Partie hat sofort Konsequenzen.

Die Ausgangslage ist stark. Jetzt gilt es, den Schwung aus der Vorrunde mitzunehmen. Wir drücken der deutschen Equipe für die Achtelfinals die Daumen.