Vom 18. bis 21. Juni 2026 finden im spanischen Lorca die Europameisterschaften im Tête-à-Tête sowie in den Doublette-Wettbewerben der Damen, Herren und im Mixed statt. Ausgerichtet wird die EM vom spanischen Verband FEP in Zusammenarbeit mit der Confédération Européenne de Pétanque. Gespielt wird im IFELOR in Lorca.
Für den Deutschen Pétanque-Verband gehen Celine Grauer, Nina Schell, Sylvain Ramon und André Skiba an den Start. Der DPV ist damit in allen fünf Wettbewerben vertreten: Nina Schell spielt das Tête-à-Tête der Damen, Sylvain Ramon das Tête-à-Tête der Herren. Im Doublette Damen treten Celine Grauer und Nina Schell an, im Doublette Herren bilden Sylvain Ramon und André Skiba das deutsche Duo. Im Doublette Mixte starten Celine Grauer und André Skiba.
Nominiert wurde das deutsche Team von den Bundestrainern Lara Koch und Sascha Koch sowie Funktionstrainer Steffen Kleemann. Der DPV beschreibt den Kader als ausgewogene Mischung aus jungen und erfahrenen Athletinnen und Athleten, die vor allem Ruhe, Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit mitbringen sollen.
Sportlich wartet in Lorca ein stark besetztes Feld. Neben Deutschland sind die großen europäischen Pétanque-Nationen vertreten, darunter Frankreich, Spanien, Belgien, Italien und die Niederlande. Die CEP führt auf ihrer offiziellen Seite bereits die gemeldeten Teams und benennt dort auch das deutsche Aufgebot mit Michael Dörhöfer als Delegiertem sowie Sascha Koch und Lara Koch als Coaches.
Die amtierenden Europameister in den fünf Wettbewerben kommen fast ausschließlich aus Frankreich: Im Tête-à-Tête der Damen geht Aurélie Bories als Titelverteidigerin an den Start, bei den Herren ist Jesús Escacho aus Spanien amtierender Europameister. Im Doublette Damen gewannen zuletzt Charlotte Darodes und Aurélie Bories für Frankreich, im Doublette Herren David Doerr und Henry Lacroix. Im Doublette Mixte tragen Jessica Meskens und Logan Baton aus Belgien den Titel der amtierenden Europameister.
Lorca wird vom 18. bis 21. Juni zum Zentrum der europäischen Pétanque-Szene. Mehr als 30 Nationen werden erwartet, die offiziellen Informationen und der Ablaufplan werden über die Kanäle der CEP, der FEP und des DPV veröffentlicht. Auch Hinweise zu möglichen Live-Übertragungen laufen über die spanische FEP beziehungsweise FEPTV.
Für die deutsche Mannschaft geht es in Spanien darum, sich auf höchstem europäischen Niveau zu behaupten und die positive Entwicklung der vergangenen Jahre weiter zu bestätigen. Die Konkurrenz ist hochklassig und gerade deshalb bietet Lorca die Chance, erneut ein Ausrufezeichen für den deutschen Pétanque-Sport zu setzen.
