In Chengdu (China) spielten Matthias Laukart und Kerstin Lisner um einen Platz für Deutschland bei den World-Games. Gemeinsam mit Präsident Michael Dörhöfer machte sich die DPV-Equipe auf den Weg. Es musste zwar kein Turniersieg her, doch das Ziel war es, das beste Team des Tireur-Wettbewerbs zu sein, das noch keinen Startplatz bei den World Games hatte, um sich einen solchen zu sichern. Es gab es nur noch Plätze im Tir de Precision zu ergattern, da die 8 Word-Games-Teilnehmer schon feststanden.
Gespielt wurde im Mixte-Modus Doppel-Poule auf Zeit. Acht Mannschaften nahmen an diesem „Vorturnier“ zu den World-Games teil. Mit erst einer Niederlage gegen Vietnam (4:11), anschließend einem Sieg gegen China (8:4) und einer Barrage Niederlage gegen Kambodscha (8:11) musste sich das DPV Duo mit dem Spiel um Platz 5 begnügen. Dort wartete Myanmar und auch diese Partie ging leider verloren (2:13).
Im parallel wichtigeren Tireur-Wettbewerb, bei dem die World-Games-Teilnahme noch möglich war, erzielte Matthias mit 31 und 29 Punkten Platz 5, ebenso wie Kerstin, die 16 und 23 Punkte schoss. Hier sicherte sich Madagaskar in beiden Disziplinen die Teilnahme an den World-Games.
Damit verpasste der DPV die direkte Qualifikation für die World-Games. Ob noch ein Hintertürchen für Deutschland aufgeht, bleibt abzuwarten. Schön wäre es, da die Teilnahme an den World-Games mit einer enormen Summe an Fördergeldern verbunden ist, die andernfalls ausbleiben würde.
Neben nun Madagaskar im Tireur sind folgende Teams im Team und Tireur-Modus qualifiziert: China (als Ausrichter), Italien, Benin, Vietnam, Thailand (alle als Weltmeister) und Frankreich, Tunesien und Spanien über die Punktetabelle.
2029 finden die World-Games in Karlsruhe statt und Deutschland ist bereits jetzt schon qualifiziert.